Weihnachtsstern – Pepita und das Wunder

Dieses Jahr dürfen wir den grössten Teil der Adventszeit bei unserer Familie in Mexiko verbringen. Bei unserer Ankunft ist bereits alles vorweihnachtlich geschmückt und dabei darf eine Blume auf keinen Fall fehlen. Der Weihnachtsstern mit seinen leuchtend-roten Blättern gehört genau so dazu wie glitzernde Kugeln und singende Santas.

Von Mexiko in die ganze Welt

Der Weihnachtsstern ist ein echter Vollblutmexikaner. Von da aus wurde er in die USA und nach Spanien gebracht. Einmal angekommen, verbreitete er sich schnell in ganz Europa.

Der Weihnachtsstern hat seinen Ursprung in Mexiko. Heute finden wir ihn fast überall auf der Welt.

Jetzt könnte ich euch natürlich noch gaaaaanz viel über seine Heimat und Reise schreiben, doch ich schweife ab. Denn eigentlich wollte ich ja die Legende erzählen, wie der Weihnachtsstern zu seinem Namen kam…

Pepita und das Weihnachtswunder

Wenn Unkraut zu einem Weihnachtsstern erblüht, kann man von einem Weihnachtswunder sprechen.

Pepita lebte in Mexiko und gehörte zu den Armen. Sie war ein gutes und neugieriges Kind. Am Weihnachtsabend strömten alle Leute in die Kirche, um das Jesuskind zu sehen und ihm Geschenke zu bringen. Pepita wollte auch gerne dabei sein, doch sie schämte sich, dass sie kein Geld hatte um dem kleinen Jesus etwas Schönes zu kaufen. Da pflückte sie in ihrer Not Unkraut vom Strassenrand und band dieses zu einem Strauss.

Als sie die Kirche betrat und den Gang entlang ging, hörte sie wie die Leute flüsterten und über sie lachten. Doch Pepita wollte das Jesuskind sehen und ging ihren Weg. An der Krippe angekommen, legte sie ihren Strauss nieder und betrachtete den kleinen Jesus. Da geschah etwas wundervolles. Das Unkraut verwandelte sich in rote und grüne Blüten und erfüllte die Kirche mit ihrem Strahlen. Die Menschen freuten sich und nannten dies ein Weihnachtswunder.

Seitdem wird diese Blume Weihnachtsstern (oder im spanischen Blume der heiligen Nacht = flor de la noche buena) genannt.

Weihnachtsstern – Blume der Wunder

Hach, wie mir warm wurde beim Lesen dieser Geschichte. Keiner zu klein für ein Weihnachtswunder.

Natürlich habe ich bei meiner Familie nachgefragt und meine Schwiegermutter hat sich gewundert, dass mir diese Geschichte solange unbekannt blieb. Aber nun kenne ich sie und werde sie Rabauke. bestimmt auch nächstes Weihnachten wieder erzählen und mit ihm einen Weihnachtsstern aufstellen (der dann hoffentlich auch bis Weihnachten überlebt. An meinem grünen Daumen arbeite ich noch).

Welche Weihnachtsgeschichten haben es euch besonders angetan? Oder welche Legenden erzählt man sich bei euch zu Hause?

Ich freue mich von euch zu hören.

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Eure

Corina

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Corina

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