Sensible Phase – lesen lernen leicht gemacht

„Mami, was ist das für ein Buchstabe?“ „Ein T“. „Und das?“ „Ein E“. „Und der hier?“ So geht das gerade den ganzen Tag. Kinds Interesse an Buchstaben und Wörtern ist vor einigen Wochen entfacht. Sensible Phase nannte es Maria Montessori. Doch was bedeutet das?

Sensible Phase kennen & nutzen

Maria Montessori, eine italienische Ärztin, Philosophin und Reformpädagogin erkannte im Laufe ihrer Arbeit das Phänomen der sensiblen Phasen. Es handelt sich dabei um Perioden, in denen das Kind besonders empfänglich dafür ist, bestimmte Fähigkeiten zu erlernen. 

Das spannende daran ist, dass jedes Kind dieser Abfolge der einzelnen Phasen folgt. Obwohl sie sich alle in ihrem eigenen Tempo entwickeln, haben sie doch einen ähnlichen inneren Fahrplan.

In der ersten Phase entwickeln sich unter anderem grob- und feinmotorische Fähigkeiten und das Gleichgewicht. Ausserdem kann eine Sprache spielend leicht gelernt werden. Diese Phase fängt mit der Geburt an und dauert meistens bis ca. zum dritten Geburtstag.

In der ersten Phase entwickeln sich unter anderem grob- und feinmotorische Fähigkeiten und das Gleichgewicht. Eine Sprache kann spielend leicht gelernt werden. Diese Phase fängt mit der Geburt an und dauert meistens bis ca. zum dritten Geburtstag.

In einer zweiten Phase, in der wir uns gerade befinden und wahrscheinlich bis 6 befinden werden, wird einerseits der Wortschatz massiv erweitert. Andererseits erwacht auch das Interesse am Schreiben, Lesen und Zählen.

Spielend leicht lernen

Ich habe ja in einem vorigen Artikel schon einmal erklärt, warum spielen so wichtig für die kindliche Entwicklung ist. Das betrifft nicht nur die sozialen und motorischen Aspekte. Auch schulische Dinge wie Lesen und Schreiben können im Spiel kinderleicht erlernt werden. Vor allem wenn das Kind gerade in dieser dazu passenden, sensiblen Phase steckt.

Mein Sohn hat ja erstes Interesse an Buchstaben bekundet. Bevor ich jetzt aber die literarischen Klassiker hervorhole, fangen wir mit einem etwas einfacheren Spiel an.

Ich habe dazu ein Buchstaben-Tier Memory entwickelt. Jede Buchstaben-Karte passt zu einer Tierkarte.

In einem ersten Schritt schauen wir uns die Buchstaben und Tiere auf den Kärtchen bloss an. Wir sprechen die Buchstaben aus, hören wie sie klingen, etc.

Als nächstes können alle Karten ausgeschnitten werden und so einander zugeordnet werden. Wenn das schon gut klappt, kann man auch Memory damit spielen.

Später können auch Wörter gelegt werden. Dazu werden die Tierkarten so nebeneinander gelegt, dass die Anfangsbuchstaben ein Wort ergeben (z.B. aus Hase – Uhu – Nilpferd – Dachs wird HUND). Das Kind lernt so erste Wörter zu lesen und zu schreiben.

Falls dein Kind gerade ebenfalls in dieser sensiblen Phase ist, oder du gerne darauf vorbereitet sein möchtest, kannst du dir die Tier- und Buchstaben- Karten jetzt herunterladen. Vielleicht erfindet ihr ja noch weitere Spielmöglichkeiten?

Ich würde mich freuen, wenn du sie mit uns teilst.

Deine

Corina

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Corina

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