Gesslerburg – auf den Spuren von Wilhelm Tell

„Durch diese Gasse muss er komme.“ So oder so ähnlich steht es in Schillers „Wilhelm Tell“ geschrieben. Und genau dahin möchte ich dich heute mitnehmen: durch die Hohle Gasse bis zur Gesslerburg nach Küssnacht.

Kinderkino in der Hohlen Gasse

Wir starten in der Hohlen Gasse in Immensee SZ. Kommst du mit dem Auto, kannst du bequem davor parken. Mit den ÖV steigst du in Immensee aus dem Zug und gehst entweder zu Fuss (es sind ca. 20 Minuten) oder mit dem Bus bis zur Haltestelle Hohle Gasse. Und da erwartet dich bereits der erste Höhepunkt: das Hohl Gassische Kinderkino. Hier wurde die Geschichte Tells mit Hilfe von Bildern und Musik, in verschiedenen Sprachen, dargestellt. Kind war ganz faszinier und so haben wir unseren Rundgang auch wieder mit dem Kinderkino beendet.

Wer vor dem Aufgang eine Stärkung braucht, für den bietet der überdachte Picknickplatz eine hervorragende Möglichkeit. 

Gesslerburg- wir kommen 

Die Kapelle oberhalb der hohlen Gasse ist der erste Halt auf unserer Wanderung zur Gesslerburg.

Sind alle gestärkt und informiert, geht es durch die hohle Gasse hindurch, bis zur Kapelle. Der linke Weg kann mit Kinderwagen befahren werden. Der steinige Weg rechts ist die „Original-Gasse“ für alle Fussgänger.

Vorbei an Ziegen und Kühen, mit Blick auf Küssnacht geht es zur Gesslerburg. Der Weg bietet viele Pausenplätze, so dass auch 3-jährige immer mal wieder die Batterien laden können. Viele kleine Snacks sind auf dieser Mini-Wanderung von Vorteil. So ist es bei uns auf jeden Fall. 🙂

Auf dem Weg zwischen der Hohlen Gasse und der Gesslerburg gibt es unzählige Rastplätze.

Magisches Wasser

Das magische Wasser der Gesslerburg.

Kinds Akku neigt sich kurz vor Ankunft dem Ende zu. Nur mit Mühe schafft er die letzten Meter. Was für ein Glück, dass es vor dem Aufstieg zur Gesslerburg einen Teich gibt. Ich glaube, da fließt magisches Wasser hindurch. Denn plötzlich ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Kind hüpft und springt voller Energie von Stein zu Ast und wieder zurück.

So geht es weiter bis wir bei der Gesslerburg ankommen. Auch hier keine Spur von müden Beinen. Im Gegenteil, wir geniessen das gemeinsame Klettern, die Aussicht und das Beobachten der Eidechsen, die sich auf den Steinen sonnen.

Der Rückweg führt uns zur Hauptstraße. Da verkürzen wir uns die (Lauf-)Zeit mit dem Zählen von Lastwagen. Und der Aussicht auf einen weiteren Kino-Besuch (die Snacks sind alle aufgefuttert).

Gesslerburg- die perfekte Mini-Wanderung

Die Gesslerburg in Küssnacht ist ein Ausflug für die ganze Familie.

Beim Auto angekommen, klagt Kind über schmerzende Beine. Gleichzeitig fragt er mit leuchtenden Augen, wann wir den Ausflug wiederholen können. Mission: Mini-Wanderung war also ein voller Erfolg.

Warst du schon einmal auf der Gesslerburg? Oder kennst du das Kinderkino? 

Übrigens gibt es hier noch weitere Ausflugsziele in der Nähe. Schau doch mal vorbei.

Deine

Corina

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Corina

2 Gedanken zu „Gesslerburg – auf den Spuren von Wilhelm Tell

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