Corona – und meine Sehnsucht nach Normalität

Rabauke hat es vor ein paar Wochen auf den Punkt gebracht: Corona ist dumm. 

Mein Kind findet Corona dumm. Und ich finde, er hat Recht damit.

Corona ist da, Corona existiert. Und wir müssen lernen, mit dem Virus zu Leben. Und trotz diesem Wissen oder diesem Bewusstsein bin ich müde, Corona-müde, Maßnahmen-müde. Und damit stehe ich, glaube ich, nicht alleine da.

Dabei sind es nicht unbedingt die Massnahmen, die mein Privatleben einschränken (sollten). Ich war auch schon vor Corona gerne zu Hause. Und da unser Freundeskreis ebenfalls nur sehr wenige Personen zählt, müssen wir uns da nicht einmal allzu sehr einschränken. Außerdem ist mein Mann ein erstklassiger Koch, da verzichte ich auch gerne auf Restaurantbesuche.

Was mir wirklich zu schaffen macht, sind die Massnahmen, die meine Arbeit betreffen.

Corona, du machst mich müde

Ich will wieder singen dürfen mit den Kindern. Ich will Geburtstage feiern und den Kindern ein Ständchen in allen existenten und nicht existenten Sprachen trällern. 

Ich will sie in den Arm nehmen, trösten, wenn sie traurig sind, ohne Maske. Und ohne schlechtes Gewissen, wenn ich sie einmal dafür abnehme.

Ich will, dass die Kinder mein Lächeln sehen, wenn ich ihnen morgens sage, dass ich mich freue, dass sie heute da sind. 

Ich will, dass die Kinder mein Gesicht sehen dürfen, wenn ich mit etwas nicht einverstanden bin.

Ich will, dass die Kinder meine Lippen sehen, wenn ich ihnen versuche, neue Wörter beizubringen.

Ich will den Kindern einen möglichst normalen Alltag bieten.

Ich will, dass sich der Virus in Luft auflöst und verschwindet.

Corona soll sich in Luft auflösen

Mein inneres Kind stampft und „täubelet“. Denn ich will meine Normalität zurück. Für mich. Und für die Kinder. Bis es soweit ist, halte ich durch. Auch das für „meine“ Kinder.

Und trotz allem bin ich auch wahnsinnig dankbar. Dankbar, dass unsere Einrichtung (bis jetzt) weitestgehend vom Virus verschont geblieben ist. Dass wir gesund sind und voller Hoffnung in die Zukunft blicken dürfen. Vielleicht sogar mit veränderten Arbeitsbedingungen?

Was denkst du? Bist du auch Corona-müde? Oder hast du Tipps zum Durchhalten?

Ich freue mich von dir zu hören.

Deine

Corina

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Corina

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